Rennstrecken
Wo sieht man als Zuschauer auf einer Rennstrecke am besten?
Start und Ziel, Bremszone oder Naturtribüne? Wo Sie als Zuschauer am meisten sehen, was Sie mitnehmen sollten und was bei Racepool99 gilt.
Den einen besten Platz an der Rennstrecke gibt es nicht. Es kommt darauf an, was Sie sehen wollen: den Start und die Siegerehrung, Überholmanöver oder möglichst viel Strecke auf einmal. Jede Position hat Stärken und Schwächen, und mit etwas Planung holen Sie aus einem Renntag deutlich mehr heraus.
Start und Ziel: nah an Box und Podium
An der Start-Ziel-Geraden sehen Sie den Start aus nächster Nähe, dazu die Boxengasse mit Reifenwechseln und Boxenstopps und am Ende die Siegerehrung. Bei vielen Rennen stehen hier die großen Tribünen. Der Nachteil: Auf der Geraden sind die Autos am schnellsten und in Sekunden vorbei. Um ein ganzes Rennen zu verfolgen, brauchen Sie hier eine Videowand in Sichtweite.
In den Kurven passiert am meisten
Bremszonen vor engen Kurven: hier wird überholt
Wer Zweikämpfe sehen will, sucht einen Platz am Ende einer langen Geraden vor einer langsamen Kurve. Dort bremsen die Fahrer von hohem Tempo stark herunter, und wer später bremst, kann innen vorbeigehen. Spitzkehren und Haarnadelkurven sind deshalb bei Fans beliebt. Sie sehen dort auch, wie unterschiedlich die Fahrer bremsen und einlenken.
Kurvenkombinationen und Schikanen
In schnellen Wechselkurven und Schikanen zeigt sich, wer sein Auto beherrscht. Sie sehen, wie die Autos über die Randsteine fahren, wie das Heck arbeitet und welche Linie jeder Fahrer wählt. Für Fotos eignen sich langsame Passagen besonders, weil die Autos länger im Bild bleiben.
Erhöhte Plätze: mehr Strecke auf einen Blick
Je höher Sie sitzen, desto mehr sehen Sie. Obere Tribünenreihen und Erdwälle, oft Naturtribünen genannt, bieten den Überblick über mehrere Kurven. Auf Strecken mit Höhenunterschieden lohnt sich das besonders, etwa am Sachsenring, wo es bergauf und bergab geht. Am Hockenheimring umschließen die Tribünen das Motodrom wie ein Stadion. Von dort sehen Sie Start und Ziel und den kurvigen Stadionteil.
Stehplätze haben einen Vorteil: Sie können den Platz wechseln. Im freien Training lohnt es sich, verschiedene Stellen auszuprobieren und den Favoriten für das Rennen zu finden. Tribünen bieten dafür einen festen Sitz und oft ein Dach.
Denken Sie auch an den Sonnenstand. Wer am Nachmittag gegen die Sonne schaut, sieht schlechter und fotografiert im Gegenlicht. Ein Blick auf den Streckenplan vor dem Ticketkauf hilft, das zu vermeiden.
Fahrerlager und Boxengasse: ganz nah an Autos und Teams
Am nächsten kommen Sie den Autos abseits der Strecke. Bei vielen Rennveranstaltungen gibt es Tickets mit Zugang zum Fahrerlager oder einen Pitwalk zu festen Zeiten, bei dem Sie durch die Boxengasse gehen. Dort sehen Sie, wie Mechaniker an den Autos arbeiten, und mit etwas Glück gibt es ein Autogramm. Klären Sie beim Ticketkauf, ob dieser Zugang enthalten ist und zu welchen Zeiten er gilt.
Was Sie mitnehmen sollten
- Gehörschutz: Rennautos sind laut. Für Kinder ist Schutz unverzichtbar, für Kinder bis vier Jahre empfiehlt Racepool99 einen Kapselgehörschutz statt Ohrstöpseln.
- Fernglas für weiter entfernte Streckenteile
- Kleidung für jedes Wetter: Regenjacke, Sonnenschutz und feste Schuhe, denn Wälle sind oft uneben und bei Nässe rutschig.
- Sitzkissen für harte Tribünenbänke und feuchte Wiesen
- Smartphone für das Livetiming oder die App des Veranstalters, falls es sie gibt
Zuschauen bei Racepool99: kostenlos und nah dran
Bei den Terminen von Racepool99 sind Zuschauer willkommen. Der Eintritt ist frei, und die Zahl der Begleiter ist nicht begrenzt. Nur wenn Racepool99 Teil einer Großveranstaltung ist, kann Eintritt anfallen, das kündigt der Anbieter vorher an. Für den Gutscheininhaber und eine Begleitperson bleibt es laut Racepool99 immer kostenlos.
Fotos und Videos vom Streckenrand sind erlaubt, und im Renntaxi darf der Beifahrer mit dem eigenen Handy filmen. Nach der Fahrt bleibt in der Boxengasse Zeit für Erinnerungsfotos am Auto. Kaffee und Wasser gibt es vor Ort, eigene Getränke und Snacks dürfen Sie mitbringen. Für kleine Besucher hat Racepool99 Ohrstöpsel dabei.
Wer nach dem Zuschauen selbst Lust auf Tempo hat, muss nicht gleich ans Steuer. Im Renntaxi fährt ein Profi, Sie sitzen daneben und erleben die Strecke aus der Perspektive, die man von der Tribüne nur ahnt.
Alle Strecken von Racepool99 mit Plänen und Infos finden Sie in unserer Übersicht der Rennstrecken.
Häufige Fragen
Wo sieht man die meisten Überholmanöver?
In den Bremszonen am Ende langer Geraden, besonders vor engen Kurven. Dort versuchen die Fahrer am häufigsten, innen vorbeizugehen.
Sind Tribünen besser als Stehplätze?
Das hängt vom Ziel ab. Tribünen bieten einen festen Platz, oft mit Dach und Videowand. Stehplätze sind flexibler. Eine gute Mischung: im Training die Strecke erkunden, zum Rennen auf die Tribüne.
Kostet Zuschauen bei Racepool99 Eintritt?
Nein, bei den Racepool99-Terminen ist der Eintritt frei, auch für größere Gruppen. Ausnahmen bei Großveranstaltungen kündigt Racepool99 vorher an.
Dürfen Kinder mit an die Strecke?
Ja, mit gutem Gehörschutz. Im Renntaxi dürfen Minderjährige in Begleitung eines Erziehungsberechtigten mitfahren. Ab 14 Jahren können Jugendliche in der Young Driver Experience sogar selbst fahren.