Spreewaldring
Der Spreewaldring Trackday: Sicherheit und Spaß vereint
Trackday am Spreewaldring mit dem eigenen Auto: Formate, Ablauf, Technik-Check, Lärmgrenzen, Versicherung und Regeln für einen sicheren Tag.
Auf einem Trackday fahren Sie Ihr eigenes Auto auf einer abgesperrten Rennstrecke, ohne Gegenverkehr und ohne Rennen gegen andere. Am STC Spreewaldring gibt es dafür mehrere Formate, vom halben Tag mit Instruktor bis zum Afterwork-Termin. Wer gut vorbereitet anreist, hat mehr Fahrzeit und weniger Stress.
Die Formate im Überblick
| Format | Was Sie bekommen | Auto |
|---|---|---|
| Freies Fahren bei Racepool99 | halber oder ganzer Tag, Briefing, 30 Minuten mit Instruktor, danach offene Boxengasse | mit Straßenzulassung, höchstens 95 dB |
| Afterwork Track-Day und Sunset Drive des Betreibers | vier Stunden offene Strecke, Einweisung, Tipps eines Instruktors | auch ohne Straßenzulassung |
| Freies Fahren des Betreibers | Turns zu 15 Minuten an Tagen mit freiem Fahren | auch ohne Straßenzulassung, höchstens 98 dB(A) |
| Club- und Firmentage | geschlossene Veranstaltungen auf der gemieteten Strecke | nach Vorgabe des Veranstalters |
Racepool99 nennt für sein freies Fahren diese Preise (Stand: November 2026): halber Tag mit einem Instruktor-Turn 449 Euro, ganzer Tag 599 Euro, mit exklusivem VIP-Instruktor 799 Euro für den halben und 999 Euro für den ganzen Tag. 2027 ist Racepool99 am 3. April, am 24. und 25. Juli und am 25. und 26. September am Spreewaldring. Die Preise für die Formate des Betreibers stehen in seinem Shop.
So läuft ein Trackday ab
- Anmeldung: Buchung, Führerschein und unterschriebener Haftungsverzicht.
- Lärmmessung: Beim Betreiber wird Ihr Auto im Stand gemessen, wer die Grenze überschreitet, wird ausgeschlossen. Ist Ihr Auto lauter als 95 dB, sprechen Sie bei Racepool99 vorher mit dem Veranstalter.
- Briefing: Flaggen, Überholregeln, Ein- und Ausfahrt der Boxengasse.
- Geführter Turn: Bei Racepool99 fährt ein Instruktor 30 Minuten als Beifahrer mit und erklärt Sitzhaltung, Blickführung, Linie und Bremspunkte.
- Freie Turns: Danach fahren Sie selbst, mit Pausen zum Abkühlen von Reifen, Bremsen und Fahrer.
Laut Racepool99 kommen an einem halben Tag je nach Wetter 80 bis 150 Kilometer zusammen, an einem ganzen Tag 150 bis 300 Kilometer. Bei 2,7 Kilometern pro Runde sind das grob 30 bis über 100 Runden.
Im Preis von Racepool99 sind Rennstreckennutzung, Versicherungen, Instruktor, Theorie und alkoholfreie Getränke enthalten. Welche Schäden am eigenen Auto die Versicherung abdeckt, klären Sie vor der Buchung.
Technik-Check vor der Abfahrt
- Bremsen: Beläge mit genug Reserve, frische Bremsflüssigkeit. Auf 17 Kurven pro Runde wird viel gebremst.
- Reifen: ausreichend Profil, Luftdruck nach Herstellerangabe. Prüfen Sie den Druck zwischen den Turns im warmen Zustand.
- Flüssigkeiten: Öl und Kühlwasser auf Stand, keine Undichtigkeiten.
- Abschleppöse: vor dem ersten Turn montieren, der Betreiber verlangt sie.
- Innenraum: lose Gegenstände ausräumen, sie fliegen in Kurven durchs Auto.
- Tank: vollgetankt anreisen, denn Sprit gibt es laut Betreiber erst rund acht Kilometer entfernt.
- Lautstärke: Sportauspuff vorher messen lassen. Der Betreiber bot das zuletzt täglich von 11 bis 17 Uhr an.
Was Sie mitbringen sollten
- Helm: Beim freien Fahren des Betreibers gilt Helmpflicht. Fragen Sie bei anderen Formaten nach, ob Leihhelme bereitliegen.
- Lange Kleidung und feste, flache Schuhe, mit denen Sie die Pedale gut spüren
- Buchungsbestätigung, Führerschein und Fahrzeugpapiere
- Luftdruckprüfer, Drehmomentschlüssel für die Radmuttern, Grundwerkzeug
- Getränke und Snacks, denn konzentriertes Fahren kostet Kraft
Nach dem letzten Turn sollten Bremsen und Reifen abkühlen, bevor Sie die Heimfahrt antreten. Ziehen Sie die Handbremse bei heißen Bremsen möglichst nicht an. Prüfen Sie zu Hause Beläge, Scheiben und Reifen, bevor das Auto wieder in den Alltag geht.
Sicher unterwegs auf der Strecke
Ein Trackday ist kein Rennen. Es gibt keinen Start und keine Wertung, jeder fährt sein eigenes Tempo. Halten Sie sich an die Regeln aus dem Briefing, vor allem beim Überholen. Gelbe Flagge heißt langsamer und nicht überholen, blaue Flagge heißt Platz machen. Fahren Sie nach jedem Turn eine ruhige Runde, damit Bremsen und Reifen abkühlen.
Ein Punkt wird oft vergessen: die Versicherung. Gerade Kaskoverträge schließen Fahrten auf Rennstrecken oft aus oder begrenzen die Leistung. Fragen Sie vorher bei Ihrem Versicherer nach. Auf dem Gelände gelten laut Geschäftsbedingungen des Betreibers StVO und StVZO, im Fahrerlager also langsam fahren. Mehr zur Anlage finden Sie auf unserer Spreewaldring-Seite.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Straßenzulassung?
Bei Racepool99 ja. Beim freien Fahren und bei den Afterwork-Terminen des Betreibers nicht.
Brauche ich Erfahrung auf der Rennstrecke?
Nein. Laut Racepool99 setzt das freie Fahren mit Instruktor keine Vorkenntnisse voraus. Der geführte Turn zu Beginn bringt Sie auf die richtige Linie.
Ist ein Trackday ein Fahrsicherheitstraining?
Nein. Der Betreiber weist bei seinen Afterwork-Terminen ausdrücklich darauf hin, dass sie kein Fahrsicherheits- oder Rennstreckentraining sind. Wer gezielt üben will, bucht ein Training.
Was passiert bei Regen?
Das hängt vom Veranstalter ab. Bei Racepool99 entscheidet das Team am Tag selbst, ob gefahren, verschoben oder abgesagt wird. Gegen Ausfall schützt dort die Schlechtwetterversicherung für 99 Euro (Stand: November 2026), abzuschließen bis vier Wochen vor dem Termin.
Darf ich einen Beifahrer mitnehmen?
Beim Betreiber nur nach vorheriger Genehmigung. Fragen Sie bei der Buchung nach.